Werbung 07.05.2025 · 14 Min. Lesezeit

Wie plant man eine wirksame Werbekampagne?

Kanalwahl, Budget und Rentabilität, Landingpage, Anzeigenformate und Fehler, die schon in der ersten Kampagnenwoche Geld verschwenden.

Illustration im Druckstil: Ein Steinpfad führt an einem Megafon vorbei zu einer Zielscheibe mit Pfeil in der Mitte, als Symbol der Kampagnenplanung

Einleitung

Wenn Sie glauben, dass jemand nach einem Anzeigenklick automatisch Ihr Kunde wird, irren Sie sich. Ein Klick ist wichtig, sehr wichtig sogar. Aber er ist erst der Anfang des Weges vom anonymen Besucher zum zufriedenen Kunden.

Aus Erfahrung weiß ich: Viele erwarten beim Kampagnenstart sofortigen Erfolg. Klick, Kauf, Geld auf dem Konto. Die Realität sieht anders aus. Sie brauchen einen guten Plan, präzises Handeln und eine Strategie, die Anzeige, Landingpage und Kaufweg zu einem funktionierenden Ablauf verbindet.

Wenn Sie das Schritt für Schritt richtig machen möchten, mit praktischen Tipps statt leeren Worten, sind Sie hier richtig.

Dieser Artikel führt durch den gesamten Aufbau einer Werbekampagne: vom ersten Klick bis zur Kundengewinnung. Ohne Agenturjargon.

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Was müssen Sie vor dem Werbestart wissen?

Bevor Sie im Werbeanzeigenmanager auf „Veröffentlichen“ klicken, halten Sie kurz inne und stellen Sie sich einige unbequeme Fragen. Wirksame Onlinewerbung entsteht nicht durch Zufall. Sie ist kein Katzenpost auf Facebook, sondern ein Geschäftswerkzeug, das entweder Kunden bringt oder Budget verbrennt.

Beginnen Sie mit den Grundlagen: Ohne sie hilft auch die beste Agentur nicht

Vor dem Kampagnenstart müssen Sie wissen:

  • Wer ist Ihr Kunde? Nicht „alle“ oder „Frauen von 20 bis 60“. Sondern konkret: mit Namen, Interessen, Problem und Motivation. Je besser Sie die Zielgruppe kennen, desto besser wird Ihre Facebook- oder YouTube-Werbung.
  • Was ist Ihr Ziel? Mehr verkaufen, Leads gewinnen oder die Marke aufbauen? „Mehr Klicks“ reicht nicht. Ohne klares Ziel lässt sich Wirksamkeit nicht messen.
  • Welche Ressourcen stehen bereit? Eigene Fotos, Videos und eine Landingpage oder Unterstützung von Anfang bis Ende? Davon hängen Umfang und Budget ab.
  • In welcher Phase ist das Produkt oder die Dienstleistung? Bei Neuheiten kann Bild- oder Videowerbung, etwa auf YouTube, besser wirken als klassische Textwerbung. Jede Phase braucht eine andere Strategie.
Ein Team plant eine Werbekampagne an einer Tafel mit Haftnotizen und einem aufsteigenden Pfeil zum Ziel

Merken Sie sich:

Onlinewerbung funktioniert nicht einfach so. Sie funktioniert als Teil einer durchdachten Strategie. Ob Sie selbst werben oder eine Agentur beauftragen: Ohne Vorbereitung können Sie nur auf ein Wunder hoffen. Wir verlassen uns lieber auf Daten.

Im nächsten Abschnitt zeige ich Ihnen, welche Werbekanäle zur Wahl stehen und welcher zu Ihrem Unternehmen passt. Überall präsent zu sein bedeutet nicht automatisch, gut zu werben.

Facebook Ads, YouTube oder Google Ads: Welchen Kanal wählen?

Bevor Sie Geld in irgendeine Onlineanzeige stecken, fragen Sie sich: „Wo verbringen meine Kunden tatsächlich ihre Zeit?“ Die Kanalwahl ist die halbe Miete. Deshalb vergleichen wir drei beliebte Plattformen mit Vorteilen und Grenzen.

Wir betreuen alle drei und starten meist zuerst mit Google-Ads-Kampagnen. Am schnellsten zeigen sie, ob das Angebot überzeugt.

Werbekanäle im Vergleich

Wischen

Mit dem Finger über den Bildschirm wischen

Werbekanal

Wann sinnvoll?

Stärken

Schwächen

Facebook / Instagram Ads
B2C, Community-Aufbau, Remarketing

Präzises Targeting, Karussells, Stories, Videoanzeigen, A/B-Tests

Saisonal steigender CPM, laufender Bedarf an neuen Inhalten

Google Ads (Search & Display)

Menschen, die jetzt suchen und Kaufabsicht haben

Anzeigen beim Suchbegriff (hoher CTR), flexibles CPC-Budget, Displaynetzwerk für Bildwerbung

Teure Klicks in umkämpften Branchen, weniger Raum für Geschichten

YouTube Ads

Marken mit starken Geschichten, Bildung, B2C/B2B

Sehr große Reichweite, längerer Zuschauerkontakt, Google-Remarketing

Videoproduktion kann teuer sein, Anzeigen werden oft übersprungen

TikTok fehlt bewusst: TikTok-Werbung folgt einer eigenen Logik. Entscheidend sind native Hochformatinhalte, keine übernommenen Facebook-Anzeigen.

Wie wählen Sie den richtigen Kanal?

  1. Definieren Sie das Kampagnenziel: Verkauf, Leads oder Bekanntheit?
  2. Prüfen Sie, wo der Kunde entscheidet:
    • Er sucht bei Google? Setzen Sie auf Search.
    • Er scrollt und braucht einen emotionalen Anstoß? Facebook-Werbung.
    • Sie möchten erklären oder Expertise aufbauen? YouTube-Werbung.
  3. Prüfen Sie Budget und Ressourcen: Videoproduktion ist etwas anderes als eine statische Grafik.
  4. Testen, messen und optimieren Sie: Ohne Daten trifft keine Agentur beim ersten Versuch genau ins Ziel.

Die wichtigste Regel: Der beste Kanal erfüllt Ihren KPI, nicht unbedingt Ihre persönlichen Vorlieben.

Als Nächstes folgen sieben Schritte von der Theorie zur funktionierenden Kampagne, von der technischen Einrichtung bis zu ersten Conversions.

Sieben Schritte zur wirksamen Werbekampagne

Sie wissen, wo und warum Sie werben möchten. Jetzt wird es praktisch. Eine wirksame Kampagne ist kein Zufall, sondern ein geplanter Prozess. Diese sieben Schritte nutze ich in der Agentur, damit Onlinewerbung Ergebnisse liefert.

  1. Beginnen Sie mit dem Ziel. Ohne Ziel bringt Sie keine Kampagne ans Ziel. Formulieren Sie es klar und messbar: etwa 50 Leads in 30 Tagen, 1.000 Websitebesuche durch Facebook-Werbung oder 20 Webinaranmeldungen. Sonst lässt sich kaum beurteilen, ob die Werbung wirkt.
  2. Definieren Sie Ihre Persona und verstehen Sie ihre Bedürfnisse. „Frauen von 25 bis 60 in Großstädten“ reicht nicht. Erstellen Sie ein konkretes Kundenprofil: Probleme, Wünsche und Onlinegewohnheiten. Je besser Sie die Person verstehen, desto wirksamer wird die Werbung, unabhängig vom Kanal.
  3. Entwickeln Sie ein Angebot, das schwer abzulehnen ist. Rabatt, Probe oder kostenloses Training? Unabhängig von der Branche muss etwas Aufmerksamkeit wecken und zum Klicken bewegen. Ein blasses Angebot geht im heutigen Werbelärm unter.
  4. Erstellen Sie eine Anzeige, die auffällt und funktioniert. Die Überschrift stoppt das Scrollen, Bild oder Video wecken Interesse, der Text erklärt den Nutzen. Ergänzen Sie eine klare Handlungsaufforderung und stimmen Sie Anzeige und Zielseite ab. Entscheidend ist ihre Übereinstimmung.
  5. Richten Sie die Kampagne technisch richtig ein. Im Werbeanzeigenmanager oder bei Google Ads muss alles logisch und verständlich sein, von der Struktur bis zu den Namen der Anzeigengruppen. Prüfen Sie Facebook-Pixel, Conversion-Tags und GA4. Ohne sie können Sie keine Ergebnisse messen.
  6. Planen Sie Budget und Zeitablauf. Setzen Sie nicht alles auf eine Anzeige. Beginnen Sie mit A/B-Tests, etwa mit 20-30 PLN täglich pro Anzeigengruppe. Beobachten Sie, was funktioniert, und skalieren Sie erst dann. Kleine Tests sparen viel Geld.
  7. Optimieren, analysieren und verbessern Sie. Mit dem Start ist erst die Hälfte geschafft. Prüfen Sie regelmäßig CTR, CPC und CPA. Schalten Sie schwache Varianten ab und behalten Sie die Gewinner. Daten statt Bauchgefühl sollten Ihre Entscheidungen bestimmen.

Merken Sie sich: Die teuerste Werbung ist die, deren Ergebnisse Sie nicht messen können. Im nächsten Abschnitt zerlegen wir das Budget: Was kostet ein Kunde tatsächlich, und wie lassen Sie Geld arbeiten, statt es zu verlieren?

Kampagnenbudget: Was kostet Onlinewerbung und wann lohnt sie sich?

Sie haben ein Ziel, kennen die Zielgruppe und haben ein Angebot vorbereitet. Jetzt kommt die Frage, die jede Werbeagentur hört: „Was wird das kosten?“

Die Antwort „Es kommt darauf an“ ist ärgerlich, aber richtig. Gehen wir die Kosten konkret durch.

Was beeinflusst die Kampagnenkosten?

  • Der Kanal: Facebook-Werbung kann günstiger starten als Google Ads, braucht aber besseres Anzeigenmaterial. YouTube erfordert Video und damit oft höhere Produktionskosten.
  • Die Branche: Ein Klick für „gutes Café in der Nähe“ kostet weniger als einer für „Immobilienkredit für Unternehmen“.
  • Die Laufzeit: Eine siebentägige Kampagne unterscheidet sich von monatelangem Bekanntheitsaufbau.
  • Linkbuilding: Wir gewinnen wertvolle Verweise auf Ihre Website. In Googles Augen wirken sie wie Vertrauensstimmen: je mehr, desto besser.
  • Die Landingpage: Auch die beste Onlinewerbung verkauft nicht, wenn die Zielseite wie ein Relikt aus 2007 aussieht.

Beispiele für Einstiegsbudgets

Wischen

Mit dem Finger über den Bildschirm wischen

Kampagnentyp

Startbudget

Wofür reicht es?

Facebook-Werbung (Leads/Verkäufe)
ab 900 PLN / Monat

30 PLN täglich für eine Anzeigengruppe, A/B-Test, einfaches Retargeting

Google Ads (Suche)
ab 1.500 PLN / Monat

Lokale oder Nischenkeywords mit Daten zur Optimierung

YouTube-Werbung (Video)
ab 1.000-2.000 PLN / Monat

Reichweite, Remarketing und einfacher Videoschnitt

Diese Budgets gehen an die Plattformen, nicht an die Agentur. Warum diese Schwellen gelten und was darunter passiert, erklären wir in Was kostet Facebook-Werbung? und Was kostet Google Ads?.

Was gehört außerdem ins Budget?

  • Anzeigenproduktion: Grafiken, Videos und Texte
  • Betreuung durch einen Spezialisten oder eine Werbeagentur
  • Werkzeuge, etwa für Automatisierung und Conversion-Analyse

Wichtig:

  • Ein größeres Budget bedeutet nicht immer bessere Ergebnisse.
  • Ohne Strategie wird Geld verschwendet, selbst wenn es nur 300 PLN sind.
  • Wirksame Onlinewerbung verbindet gut eingesetztes Geld, eine gute Idee und gute Umsetzung.

Als Nächstes betrachten wir das Ziel Ihrer Anzeige: die Landingpage. Sie entscheidet, ob aus dem Klick eine Conversion wird.

Eine Landingpage erstellen, die verkauft

Sie kennen das: Eine vielversprechende Anzeige führt auf eine Seite, die wie ein Informatikreferat aus dem Jahr 2006 aussieht.

Hier entsteht der Erfolg oder das Desaster. Die Landingpage entscheidet, ob der Kunde bleibt und tut, was Sie möchten: Kontaktdaten hinterlassen, ein Webinar buchen, ein Produkt kaufen oder eine Leistung bestellen.

Was ist eine Landingpage, und wie unterscheidet sie sich von der Startseite?

Eine Landingpage ist keine gewöhnliche Website. Sie ist eine Verkaufsseite mit genau einer Aufgabe: der Conversion, nicht der gesamten Markengeschichte. Es gibt kein Menü und unzählige Unterseiten, sondern eine klare Botschaft, ein Angebot und eine Schaltfläche.

Was braucht eine wirksame Landingpage?

  1. Eine Überschrift, die sofort erklärt, worum es geht: klar, einfach und konkret. Ohne Fülltext. Sie haben drei Sekunden, bevor der Nutzer zurückgeht.
  2. Eine gut sichtbare Handlungsaufforderung: „Kostenloses Angebot anfordern“, „Zum Training anmelden“ oder „PDF herunterladen“. Die gewünschte Handlung muss sichtbar und eindeutig sein.
  3. Übereinstimmung mit der Anzeige: Verspricht die Facebook-Anzeige ein kostenloses E-Book, die Seite aber ein Expertenwebinar, haben Sie einen möglichen Kunden verloren. Das Angebot muss identisch sein.
  4. Vertrauensbelege: Bewertungen, Zahlen, Kundenlogos und Projektfotos helfen dem Nutzer, zu vertrauen und weiterzuklicken.
  5. Geschwindigkeit und mobile Nutzbarkeit: 70-80 % des Werbetraffics kommen von Mobilgeräten. Lädt die Seite am Telefon nicht, ist die Kampagne vorbei.
Aufbau einer wirksamen Landingpage mit Einstiegsbereich und hervorgehobener orangefarbener Handlungsaufforderung

Merken Sie sich: Gute Werbung mit einer schlechten Landingpage ist wie eine Verabredung in einem Restaurant, das gar nicht existiert.

Welches Anzeigenformat: Bild, Video oder Text?

Das Anzeigenformat beeinflusst die Kampagnenwirkung stark. Nicht jedes Format passt zu jedem Ziel und jeder Zielgruppe. Sie sollten wissen, wann eine Grafik, ein Video oder ein präziser Text sinnvoll ist.

Anzeigenformate: Vor- und Nachteile

Wischen

Mit dem Finger über den Bildschirm wischen

Bildanzeige (statische Grafik)

Videoanzeige

Textanzeige

Vorteile:

  • Schnell und günstig zu produzieren
  • Ideal für eine klare Botschaft
  • Geeignet für Remarketing
  • Gut für Aktionen und Last-Minute-Angebote
  • Hohe Klickrate bei passender Handlungsaufforderung

Nachteile:

  • Geht im vollen Feed leicht unter
  • Wenig Platz für Text
  • Kaum Raum für eine längere Geschichte
  • Braucht starkes Grafikdesign
  • Geringe Beteiligung der Zielgruppe

Vorteile:

  • Baut Emotionen und Vertrauen auf
  • Zeigt das Produkt in Aktion
  • Längerer Markenkontakt
  • Retargeting anhand von Videoaufrufen
  • Ideal für Geschichten und Erklärungen

Nachteile:

  • Höhere Produktionskosten
  • Nach wenigen Sekunden überspringbar
  • Braucht durchdachtes Skript und Schnitt
  • Nicht jede Zielgruppe sieht gern Videos
  • Untertitel nötig, weil die meisten ohne Ton schauen

Vorteile:

  • Erreicht Nutzer im Moment des Bedarfs
  • Wirksam bei Lead- und Verkaufskampagnen
  • Ideal für Google Ads mit Kaufabsicht
  • Günstige Klicks in weniger umkämpften Branchen
  • Dynamische Anpassung an Suchanfragen möglich

Nachteile:

  • Ohne Bildebene schwerer hervorzuheben
  • Begrenzte Zeichenanzahl
  • Ungeeignet für emotionale Kanäle wie Instagram
  • Präzise Keyword-Auswahl erforderlich
  • Keine Wirkung durch Bild oder Bewegung

Eine gute Kampagne nutzt nicht immer nur ein Format

Die besten Ergebnisse entstehen durch Kombination, Tests, Optimierung und Anpassung an Nutzerverhalten. Fehlt Videomaterial, umfasst unsere Videowerbeproduktion Skript, Aufnahme und Schnitt in drei Seitenverhältnissen: 9:16, 1:1 und 16:9.

Als Nächstes erklären wir häufige Kampagnenfehler und wie Sie sie vermeiden. Auch das beste Format hilft nicht, wenn die Einrichtung scheitert.

Häufige Fehler in Werbekampagnen und wie Sie sie vermeiden

Sie können ein hervorragendes Produkt, gute Grafiken und ein noch besseres Budget haben. Ein einziger dieser Fehler kann die Kampagne scheitern lassen oder mögliche Kunden sogar abschrecken.

Hier stehen die häufigsten Fehler, mit denen Kunden nach einem gescheiterten Versuch zu uns kommen. Zu jedem gibt es einen kurzen Hinweis zur Vermeidung.

Fehler 1. Kein klares Kampagnenziel

Werbung „für Likes“? Wozu? Jede Kampagne braucht ein konkretes, messbares Ziel: Leads, Verkäufe oder Veranstaltungsanmeldungen. Ohne Ziel wissen Sie weder, was Sie messen, noch was Sie erwarten sollen.

So vermeiden Sie es: Legen Sie vor der Anzeige den KPI fest. Statt „mehr Websitebesucher“ schreiben Sie „300 Besuche mit CTR > 3 % in sieben Tagen“.

Fehler 2. Eine zu breite Zielgruppe

„Alle von 18 bis 65 in Polen“ ist keine Strategie, sondern Budgetverschwendung. Auch die beste Facebook-Anzeige trifft nicht, wenn Sie sie an eine undefinierte Menge richten.

So vermeiden Sie es: Erstellen Sie Personas. Testen Sie kleine, gut gewählte Gruppen und skalieren Sie anschließend, was funktioniert.

Fehler 3. Anzeige und Zielseite widersprechen sich

Die Anzeige sagt „Kostenloses E-Book sichern“, die Seite „Unser Angebot kennenlernen“. Fehlende Übereinstimmung bedeutet fehlendes Vertrauen und keine Conversion.

So vermeiden Sie es: Achten Sie auf dieselbe Botschaft in Anzeige, Grafik und Zielseite. Es ist ein Prozess, nicht drei getrennte Welten.

Fehler 4. Zu langes Video oder langsamer Einstieg

Bei YouTube-Werbung ist es besonders schlecht, erst nach sieben Sekunden mit der Geschichte zu beginnen. Der Zuschauer hat längst auf „Überspringen“ geklickt.

So vermeiden Sie es: Beginnen Sie stark. Die ersten drei Sekunden entscheiden über die Anzeige. Wecken Sie Interesse, Neugier oder stellen Sie eine Frage.

Fehler 5. Keine A/B-Tests

Sie wissen nicht, was funktioniert, weil Sie nichts testen. Oder alles gleichzeitig, sodass die Ursache unklar bleibt.

So vermeiden Sie es: Testen Sie nur ein Element zugleich: Überschrift, Grafik oder Handlungsaufforderung. Kleine Tests sparen viel Geld.

Fehler 6. Keine Daten und Analyse

Die Anzeige funktioniert, aber warum? Wenn nicht, wo liegt das Problem? Ohne Daten arbeiten Sie im Dunkeln.

So vermeiden Sie es: Verbinden Sie Analysetools wie Facebook-Pixel, GA4 und Tag Manager. Beobachten Sie CTR, CPC und CPA. Zahlen müssen Sie nicht fürchten; sie zeigen die Wahrheit.

Fehler 7. Mobilgeräte ignorieren

Die meisten Nutzer klicken am Telefon auf eine Anzeige, landen aber auf einer Seite, die acht Sekunden lädt und am Smartphone nicht funktioniert.

So vermeiden Sie es: Gestalten Sie Mobile First. Testen Sie verschiedene Geräte und achten Sie auf Ladegeschwindigkeit.

Die Schlussfolgerung: kurz innehalten

Eine Kampagne besteht nicht nur aus Zahlen, Klicks und Statistiken. Bewusste und unbewusste Entscheidungen formen das Ergebnis. Bevor Sie Geld in die nächste Anzeigengruppe stecken, halten Sie inne.

Prüfen Sie, ob Ihre Ziele klar sind, die Zielseite funktioniert, die Anzeige das Richtige sagt und die Zielgruppe verstehen kann, warum sich der Klick lohnt.

Der größte Fehler ist keine schlechte Grafik oder ein falsches Keyword. Es ist Handeln ohne Plan und Nachdenken.

Brauchen Sie wirksame Werbung? Unser Angebot ansehen

Im letzten Abschnitt bündeln wir die wichtigsten Grundsätze wirksamer Kampagnen. Keine bloßen Häkchen auf einer Liste, sondern Orientierung für jede neue Anzeige.

Zusammenfassung: Eine wirksame Kampagne braucht einen Plan

Eine wirksame Kampagne braucht kein Glück, sondern einen Prozess, bewusste Entscheidungen und laufende Optimierung. Dieser Leitfaden stammt aus Praxis, Tests und vielen Stunden Arbeit an echten Kampagnen, auch solchen mit kleinem Budget und großen Zielen, nicht aus bloßer Buchtheorie.

Was sollten Sie behalten?

  • Werbung ist mehr als Format und Grafik: vor allem eine Botschaft an einen konkreten Menschen mit einem konkreten Bedarf.
  • Werbung ohne Ziel ist sinnlos: Wenn Sie den Zweck nicht kennen, erwarten Sie keinen Erfolg von allein.
  • Eine Agentur gibt Ihnen Zugang zu einem Spezialistenteam, statt alles selbst suchen zu müssen.
  • Testen und analysieren Sie: Daten lügen nicht, das Bauchgefühl manchmal schon.
  • Die Zielseite muss funktionieren: Die beste Anzeige hilft nicht, wenn der Besucher nach dem Klick abspringt.
  • Wählen Sie das Format für die Zielgruppe: Nicht immer ist Ihr Lieblingskanal der beste Verkaufskanal.

Sie müssen nicht sofort alle Antworten kennen. Aber Sie müssen wissen, wie Sie sie finden und wo teure Fehler lauern.

Gute Werbung ist kein Zufall -

sie entsteht durch eine durchdachte Strategie und konsequentes Handeln

.

Wenn Sie jetzt einen Plan, eine Checkliste und eine Idee für Ihre Kampagne haben, hat der Artikel seinen Zweck erfüllt. Brauchen Sie Hilfe bei einem Schritt, wissen Sie, wo Sie uns finden.

FAQ: Häufige Fragen zur Kampagnenplanung

Fünf Fragen tauchen beim ersten Gespräch vor dem Start immer wieder auf: Ziel, Kanal, Budget, Klicks ohne Verkäufe und Zielseite. Die ausführlichen Antworten stehen oben.

Womit beginnt die Planung einer Werbekampagne?

Mit vier Antworten: Wer genau ist Ihr Kunde, was ist Ihr messbares Ziel, welche Ressourcen haben Sie und in welcher Phase befindet sich das Produkt? 50 Leads in 30 Tagen oder 20 Webinaranmeldungen lassen sich überprüfen, mehr Klicks nicht. Erst daraus ergeben sich Kanal, Format und Budget, nicht umgekehrt.

Welchen Werbekanal wählen: Google Ads, Facebook oder YouTube?

Google Ads erreicht Menschen, die jetzt suchen und Kaufabsicht haben. Facebook und Instagram eignen sich für B2C, Remarketing und Community-Aufbau, brauchen aber laufend neues Anzeigenmaterial. YouTube bietet große Reichweite und längeren Zuschauerkontakt, erfordert jedoch Videoproduktion. TikTok folgt einer eigenen Logik: Dort zählt natives Hochformatvideo statt von Facebook übernommener Anzeigen.

Wovon hängen die Kosten einer Werbekampagne ab?

Vom Kanal, weil Video mehr kostet als statische Grafik; von der Branche, weil Klicks in umkämpften Nischen teurer sind; von Laufzeit und Qualität der Zielseite. Hinzu kommen Anzeigenmaterial, Betreuung und Analysetools. Das Budget für Werbeplattformen ist von der Agenturvergütung für die Betreuung getrennt.

Warum wird eine Anzeige angeklickt, verkauft aber nicht?

Meist passen Anzeige und Zielseite nicht zusammen: Die Anzeige verspricht ein kostenloses E-Book, die Landingpage beschreibt das Unternehmen. Weitere Ursachen sind eine zu breite Zielgruppe, eine langsame oder mobil unbrauchbare Seite und fehlende Messung der Absprungstellen. Anzeige, Gestaltung und Zielseite müssen dieselbe Botschaft vermitteln.

Was muss eine Landingpage für eine Werbekampagne enthalten?

Eine Überschrift, die das Angebot in Sekunden erklärt, eine klare Handlungsaufforderung, Übereinstimmung mit der Anzeige, Belege durch Bewertungen, Zahlen und Projekte sowie eine funktionierende mobile Version: 70-80 % des Werbetraffics kommen vom Smartphone. Eine Landingpage hat eine Aufgabe: die Conversion, nicht die gesamte Markengeschichte.

Eine Kampagne endet nicht beim Klick und beginnt nicht mit der Gestaltung. Sie startet mit einem messbaren Ziel und endet auf einer Seite, die es erfüllt. Fehlt Ihre Frage? Schreiben Sie an biuro@digidraft.pl. Wir antworten innerhalb von 24 Arbeitsstunden.

Patryk Malinowski, gründer DigiDraft

Patryk Malinowski

Gründer von DigiDraft · 07.05.2025

Elf Jahre lang habe ich Kampagnen für Unternehmen wie Sony, Samsung, Play und Garmory umgesetzt. Im April 2024 habe ich DigiDraft gegründet und begleite hier jedes Projekt vom Briefing bis zum Start.

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